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Gerechtigkeit statt Almosen

Vor 30 Jahren wurden sogenannte „Dritte-Welt-Läden“ noch belächelt; heute ist es nichts Ungewöhnliches mehr, Artikel im Eine-Welt-Laden zu kaufen. Aber es geht nicht nur um Kaffee, Reis, Gewürze oder Kleidung, sondern um bessere Chancen für die Menschen in den Entwicklungsländern, um faire Preise und nicht zuletzt um Bewusstseinsbildung in den reichen Ländern.
fairer-handelDie Schwestern vom Guten Hirten, die in mehr als 70 Ländern der Welt vertreten sind, begannen in den neunziger Jahren mit dem Aufbau von Handelsringen, deren Zweck es ist, Produkte aus den Entwicklungs-ländern zu verkaufen. In vielen dieser Länder unterhalten die Schwestern Schulen, Ausbildungszentren und Werkstätten für junge Mädchen und Frauen. Da die Absatzmöglichkeiten für die dort hergestellten Produkte im eigenen Land meist begrenzt sind, kam man auf den Gedanken, die Produkte in den westlichen Ländern zu verkaufen – ohne große Organisation und ohne Zwischenhandel. So kommt der Reinerlös direkt den Mädchen und Frauen zu gute.
Den Anfang machten Australien, die USA und Kanada. Heute beteiligen sich am „Fairen Handel“ Schwestern in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich, Malta, der Schweiz, Portugal, Spanien, Tschechien und Ungarn. Dem Verein „Sharing Fair Europe“ mit Sitz in den Niederlanden gehören alle europäischen Provinzen der Schwestern vom Guten Hirten in Europa an.fairer-handel-logoSharing Fair hilft:

  • Menschen aus der Armut zu befreien
  • Mädchen und Frauen Bildung, Arbeitsplätze und gerechten Lohn zu verschaffen
  • Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen
  • Familien zusammenzuhalten
  • Selbsthilfe zu organisieren
  • örtliche Entwicklungsprojekte zu finanzieren
  • Spar- und Kreditmodelle einzuführen

Sharing Fair gibt Hoffnung!